Unsere Damen 1 und 2 suchen noch Verstärkung

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Die letzten beiden Spiele vor der Zwangspause
 
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung
Von Nathalie Mainka 03.11.2020 - 14:00 Uhr
 
Laura Heger (rechts) beim Angriff. In der Abwehr passt Angela Unterweger (Mitte) auf. Foto: Andreas Gorr
 

Mönsheim - Lange hatten die Volleyball-Frauen des VC Mönsheim mit sich gerungen, ob sie ihre beiden Bezirksliga-Spiele am vergangenen Samstag bestreiten sollten, bevor der Sportbetrieb den gesamten November wegen Corona zum Erliegen kommt. „Am Ende waren alle Beteiligten froh, dass man spielen durfte“, sagte der Mönsheimer Trainer Edwin Unterweger. Selbstverständlich mit dem geforderten Hygienekonzept, das Fiebermessen, Maskentragen (Anschreiber und Zuschauer) und das Einhalten von genügend Abstand beinhaltet. „Da hat auch jeder gut mitgemacht“, sagte Unterweger.

In der heimischen Appenberg-Sporthalle holte die gastgebende Mannschaft gegen den SV Rötenberg einen glatten 3:0-Sieg (25:8, 25:14, 25:18). „Wir waren gegen eine Mannschaft, die einen personellen Umbruch vollzogen hat, eindeutig überlegen“, sagte Unterweger. Ganz anders sah es in der zweiten Partie gegen die TSG Tübingen aus. Der VC Mönsheim spielte im ersten Durchgang zu fahrig. Das wussten die erfahrenen Spielerinnen auf der anderen Spielfeldhälfte für sich zu nutzen. Auch dank einer geringen Fehlerquote gewann die TSG Tübingen den ersten Satz mit 25:18. Auch im zweiten und dritten Durchgang gelang es den Gastgeberinnen nicht, das Spiel zu drehen, verloren mit 20:25 und 18:25. Für den VC Mönsheim ist das die erste Niederlage bei derzeit vier Spielen. Das Team hat damit vor der punktgleichen TSG Tübingen die Tabellenführung übernommen. Was allerdings nur eine Momentaufnahme ist – auch weil die Konkurrenz bist zum jetzigen Zeitpunkt noch weniger Spiele bestritten hat und die Saison gerade erst angefangen hat – und nun erst einmal für vier Wochen ruht.

Für Edwin Unterweger sind die drei Siege trotzdem ein wichtiger Gradmesser, um zu sehen, wo die Mannschaft gerade steht. „Und da bin ich richtig zufrieden“, sagt er. Zumal die personelle Situation beim VC Mönsheim alles andere als optimal ist. Der Bezirksligist hatte in der vergangenen Saison nur fünf Stamm-Spielerinnen am Start. Angela Unterweger (die Ehefrau des Trainers), ihre Töchter Santina und Ramona, Mirjam Lindermeir und Marina Völlm hatten dann das Kunststück Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. Neu in die Mannschaft kam jetzt in dieser Saison Laura Heger. Unterstützt wird die Mannschaft, wenn möglich und notwendig, von den beiden Jugendspielerinnen Mona Wolf (14) und Jana Seibert (15). „Sie werden ganz gut in die Mannschaft integriert“, sagt Unterweger, der mit seiner Mannschaft, falls die Saison überhaupt noch zu Ende gespielt werden kann, im Mittelfeld der Tabelle landen möchte. Was dafür spricht, ist die Taktik des VC Mönsheim. „Wir sind da schwer für den Gegner zu fassen“, sagt Unterweger, der optimistisch in die Volleyball-Zukunft blickt. „Wir haben wieder eine gute Jugendarbeit, da kann man drauf aufbauen.“

 
 

Sehr strenge Auflagen erfüllt

Wir waren sehr froh, dass unser Verband, unsere Gemeinde und unser Vereinsvorsitzender unter sehr strengen Auflagen den Heimspieltag unserer Damen 1 keinen Riegel vorschob und wir den Heimspieltag ausrichten durften. Nach Fiebermessen, Händedesinfizieren, lüften, Abstand halten, noch mehr Einspielbällen, einer extra Coronatauglichen Anzeigetafel und noch vielem mehr, starteten wir gegen Rötenberg und Tübingen unseren ersten und vorerst letzten Heimspieltag.

Nach einem Geburtstagständchen für unsere jüngste Spielerin erwischten wir gegen Rötenberg einen guten Start und ließen unseren Gegner nicht zur Entfaltung kommen.

Mit 25:8 und 25:14 konnten wir die ersten zwei Sätze eindeutig gewinnen. Anschließend spielten wir nachlässig und Rötenberg kam besser ins Spiel. Wir gewannen zwar mit 25:18 auch den dritten Satz, aber die Konsequenz vom Anfang hatten wir nicht mehr.

Im zweiten Spiel gegen die TSG Tübingen fingen wir fahrlässig und mit einer hohen Eigenfehlerquote an. Prompt bekamen wir mit 18:25 die Quittung.

Leider konnten wir nie unsere Stabilität finden und verloren eindeutig auch die Sätze 2 und 3 mit 20:25 und 18:25. Dennoch sind wir froh die Spiele gespielt zu haben, denn wir hielten die strengen Vorgaben der Gemeinde, des Landes und die noch strengeren Vorgaben unseres Vereins vorbildlich ein.

Nun ruht der Ball für mindestens im November und wir sind gespannt was die Zukunft uns bringt.

Bleibt gesund!!!

E.U.

Damen 1 überraschen

Alle drei aktiven Mannschaften waren am letzten Wochenende unter strengen Coronavorschriften am Start. An allen drei Spielstätten wurden die Hygienemaßnahmen vorbildlich eingehalten und wir hatten reibungslose Spielabläufe.

Am Ende des Spieltages stehen unsere Damen 1 völlig überraschend mit einer weißen Weste an der Tabellenspitze. Doch zurück zum Anfang.

Diesen machten am Samstag die Damen 2 in Baiersbronn und die Herren in Kleiningersheim. Die Damen 2 kamen sehr schwer ins Spiel und hatten im zweiten Satz keinen Hauch einer Chance. Unsere Interimstrainerin rüttelte uns wach und wir begannen endlich zu spielen.

Es wurde ein spannender Satz mit leider dem unglücklichen Ausgang für uns.

Die Herren hatten ebenfalls eine hohe Fehlerquote und machten sich das Leben selbst schwer. Wir verspielten im dritten Satz unnötigerweise einen fünf Punkte Vorsprung und verloren verdientermaßen mit 0:3 Sätzen. Am kommenden Heimspieltag müssen und werden wir endlich die ersten Punkte einfahren.

Unsere Damen 1 hielten am Sonntag wieder die Fahne für unseren Verein, mit einem verdienten 3:0 Erfolg in Reutlingen, hoch. Im ersten Satz gingen wir gleich in Führung und konnten sie trotz einer kleinen Verschnaufpause zum 25:19 Satzgewinn umwandeln. Im zweiten war es bis zum 12:12 ein Kopf an Kopfrennen.

Dann erhöhten wir das Tempo und konnten mit 25:18 gewinnen. Im dritten Durchgang kämpfte der Gastgeber um jeden Punkt. In einem spannenden Finish konnten wir das Spiel mit 25:23 für uns entscheiden, wobei wir wissen, dass wir noch steigerungspotenzial haben, welches wir in den nächsten Spielen abrufen wollen.

Dennoch ist es ein tolles Gefühl nach dem zweiten Spieltag die Tabelle ohne Satzverlust anzuführen. Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber mit unserem sehr kleinen Kader eine beachtliche und überraschende Leistung.

E.U.

Die Damen 1 haben nichts verlernt

Unter strengen Corona Auflagen bestritten wir unser Vorbereitungsturnier in Böblingen, welches bestens organisiert war und den "weltbesten Organisator" hatte. Als erstes stand das Spiel gegen die Landesligamannschaft aus Dettingen auf dem Programm. Unsere acht Frauen starker Kader waren nur bedingt einsetzbar, da eine unserer Spielerin gleichzeitig auch noch den Schiedsrichterschein machte.

Sie stieß erst nach dem zweiten Vorrundenspiel voll dazu und konnte davor nur sporadisch aushelfen. Dennoch konnten wir uns in der Vorrunde zwei Unentschieden und einen eindeutigen Sieg erspielen.

Im Halbfinale konnten wir gegen Friedrichshafen eindeutig gewinnen und waren überrascht im Finale zu stehen. Dieses wollten wir gegen Botnang ebenfalls für uns entscheiden. Wir lagen im ersten Durchgang immer mit mindestens zwei Punkte vorne, bevor wir Ende des Satzes durch einfache Fehler den Satz mit 23:25 abgaben. Nun galt es im zweiten Satz höher als zwei Punkte zu gewinnen, damit wir als Sieger den Platz verlassen. Gesagt, getan. Wir gewannen mit 6 Punkten Vorsprung und konnten den Turniersieg für uns verbuchen.

 

Viel wichtiger als der Sieg war unserer neuen Mitspielerin und unseren Damen 2 Spielerinnen Spielpraxis zu geben und die Laufwege zu festigen. Trotz des Sieges haben wir bis zum ersten Spieltag noch viel Arbeit vor uns, damit wir erfolgreich in die Saison starten können.

E.U.


Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren: 

                Metzgerei Maier

 

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